37. Rheinische TantraNacht "Das tantrische Ritual der Sommersonnenwende (Litha)

12-06-2021

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37. Rheinische TantraNacht

"Das tantrische Ritual der Sommersonnenwende (Litha)

Als eines der ältesten Feste der Menschheit wurde und wird die Sommersonnenwende fast auf der ganzen Welt gefeiert und männliche und weibliche Sonnengottheiten verehrt. Das Fest hatte so große Bedeutung, dass es in einigen Kulturen bis zu 12-tägige Festzeiten gab und die Germanen hielten zu Mittsommer ihre "Thing", die großen Treffen der Volksvertretung, ab.

Schon in vorchristlicher Zeit wurde bei unseren keltisch-germanischen Vorfahren das Litha-Fest als Feuer- und Sonnenfest gefeiert. In dieser Zeit gibt es die längsten Tage des Sonnenjahres, die Sonne hat ihren Höhepunkt und ihre volle Kraft erreicht, die Tage werden nun wieder kürzer. Die Zeit der Aussaat ist vorbei. Alles wächst, blüht und reift heran. Es ist die Zeit des Wachstums und des Reifens.

Litha stellte einen besonderen Höhepunkt magischer Energie dar; man glaubte, dass der Termin besonders günstig für Liebes- und Heilzauber sowie für das Zurücklassen negativer Energien sei.

Mit dem Sprung über Sonnwendfeuer, die der Sonne mehr Kraft verleihen, sollten wurde beabsichtigt den Wachstum des Getreides zu beeinflussen (je höher der Sprung, desto größer, hoffte man, wuchsen die Halme und Ähren). Außerdem versprach der Sprung über das Feuer baldige Heirat und Schutz vor Hexen und Geistern.

Auf dieser Rheinischen TantraNacht beschäftigen wir uns mit Sonne und Licht, Wachsen und Reifen, innerem Feuer und seinem Ausdruck. Die vorherschende Kleiderfarbe bei unseren Abendritualen wird Gelb, Orange und Rot sein. Der Sommer ist die Zeit des sinnlichen Genießens, der leuchtenden Farben und der schwellenden Formen - genau das Richtige für uns.

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